Ruhrverband

Wissen, Werte, Wasser (1913-2013)

Der Ruhrverband stellt mit seinen Talsperren die Wasserversorgung von 4,6 Millionen Menschen sicher und reinigt mit seinen Kläranlagen die Abwässer von 60 Städten und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne.

1913 wird das Ruhrreinhaltungsgesetz erlassen, weil die Wasserqualität der Ruhr häufig katastrophal ist. Die Industrialisierung und die starke Besiedlung der Region belasten die Ruhr; in trockenen Jahren ist sie nicht nur verschmutzt, sondern droht trocken zu fallen. Auf der Grundlage des neuen Gesetzes entsteht 1913 der Ruhrverband. Er soll die Wassergüte durch den Bau von Abwassersammlern, modernen biologischen Kläranlagen und Ruhrseen verbessern. Die erste Kläranlage Kontinentaleuropas mit Belebtschlammverfahren (1925) oder der Beginn von Bauarbeiten am Baldeneysee (1931) gehören zu den großen Projekten der frühen Jahrzehnte. In den Nachkriegsjahren widmet sich der Ruhrverband darüber hinaus den Herausforderungen des Umweltschutzes.

1990 werden der Ruhrverband und der Ruhrtalsperrenverein, der bereits seit 1899 Talsperren an der Ruhr baut, zum heutigen Ruhrverband vereinigt. Wasser in ausreichender Menge und Güte für das Einzugsgebiet vorrätig zu halten, ist die Aufgabe des Zusammenschlusses. Als öffentlich-rechtliches Unternehmen der Wasserwirtschaft sichert der Ruhrverband heute die Versorgung im Ruhreinzugsgebiet mit seinen 4,6 Millionen Menschen.

Das Geschichtsbüro hat die Geschichte des Ruhrverbands recherchiert und seine heutige Situation geschildert und dabei auch die wichtigen Zukunftsthemen der Wasserwirtschaft behandelt. Zum Jubiläum im Jahr 2013 ist daraus ein umfangreiches Porträt mit aufsehenerregenden Fotos aus der Region entstanden.

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