Böttcher

300 Jahre Böttcher (1725-2025)

Innovation und Tradition – vom Lohgerber zur Druckwalze. Viele Generationen und Materialien

Es beginnt 1725 mit einem Handwerk an den Kölner Bächen: Jacob Loosen gerbt Tierhäute für Leder. In den folgenden Generationen steigt Loosens Betrieb zunächst auf Leim und später auf Gelatine für Druckwalzen um. Aber warum Böttcher? Das Kölner Unternehmen Loosen fusioniert 1910 mit dem Leipziger Walzenhersteller Felix Böttcher und behält dessen etablierten Firmennamen bei. Mit Walzen für die Druckindustrie expandiert Böttcher nach dem Zweiten Weltkrieg in ganz Europa, ab den 1980er Jahren auch in den USA.

In 300 Jahren und über neun Generationen hinweg entwickelt sich das Familienunternehmen Böttcher vom zünftigen Handwerksbetrieb über einen national bedeutenden Anbieter von Druckwalzen zu einem Hidden Champion und zum Weltmarktführer insbesondere für beschichtete Walzen.

300 Jahre auf 300 Seiten – mit dieser Idee startete das Kölner Geschichtsbüro mit den Plänen für ein besonderes Jubiläumsbuch eines besonderen Kölner Unternehmens. Das wuchtige Buch in Böttcher-Blau besticht durch eine lange abwechslungsreiche Geschichte, viele historische Aufnahmen und einen Farbschnitt.