Feldhaus

100 Jahre Familienunternehmen im Sauerland: FELDHAUS (1913-2013)

Im Jahr 1913 erhält Anton Feldhaus eine Sprengerlaubnis und gründet im sauerländischen Schmallenberg ein Tiefbauunternehmen. Zunächst spezialisiert er sich auf die Trockenlegung von Wiesen, den Bau von Waldwegen und das Verlegen von  Wasserleitungen. Zu Beginn der 1930er Jahre baut er auch die ersten Straßen. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernehmen seine Söhne Anton jun. und Josef die Geschäfte und bauen FELDHAUS zu einem bedeutenden Partner im Straßen- und Tiefbau der Region aus. Ein erster Steinbruch wird ge­pach­tet, um das Rohmaterial für den Bau von Straßen und Gebäuden zu gewinnen.

Mit dem „Wirtschaftswunder“ der 1950er Jahre wächst das Unternehmen: 1951 werden moderne Planierraupen angeschafft und mit einem mobilen Asphaltmischwerk 1963 ein erstes großes Straßenbauprojekt realisiert. In den 1970er Jahren steigt FELD­HAUS in den Autobahnbau sowie in den Bergbau ein. Im Laufe der 1980er Jahre erweitern Franz-Josef und Martin Feldhaus als nächste Familien­generation das Angebotsspektrum und erschließen neue Märkte: Nach der Wieder­vereinigung expandiert FELDHAUS mit Bergbauunternehmen im sächsischen Freiberg und im sächsisch-anhaltinischen Mansfeld in die neuen Bundesländer. Der Ingenieurbau kommt in den 1990er Jahren hinzu. Heute beschäftigt FELDHAUS rund 400 Mitarbeiter in den Bereichen Bergbau, Bauunternehmung, Ingenieurbau und Maschinentechnik, wobei letzterer seit 2005 als separates Unternehmen geführt wird.

Zum 100-jährigen Jubiläum im Jahre 2013 hat FELDHAUS das Geschichtsbüro beauftragt, die Unternehmensgeschichte zu recherchieren und zu schreiben. Herausgekommen ist ein modern gestaltetes und abwechslungsreiches Buch über eine sauerländische Erfolgsgeschichte.

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