Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach

Vom evangelischen „Wohlfahrtshaus“ zum leistungsstarken Krankenhaus für die Region (1928-2003)

Mit einem kleinen Wohlfahrtshaus begann 1928 die Geschichte des evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach. Die Gemeinde baute sich damals mit der großzügigen Unterstützung der Papierfabrikantenfamilie Zanders ein neues „Wohlfahrtshaus”, in dem neben einem kleinen Krankenhaus auch die Sozialstation mit einigen Betten und ein Wöchnerinnenheim untergebracht waren. Heftige Auseinandersetzungen zwischen den beiden großen christlichen Konfessionen bestimmten damals das Klima in Bergisch Gladbach, wo „die Evangelischen” in der Minderheit waren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus schrittweise ausgebaut und mit aufwendigen Neubauten entstand um 1970 ein moderner Krankenhausbetrieb mit gut ausgestatteten Fachabteilungen. Angesichts der fortwährenden Änderungen seiner gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickelte sich das Evangelische Krankenhaus heute mit einer ambulanten Sozialstation und dem Präventions- und Rehabilitationsprogramm P.U.R. zu einer erfolgreichen serviceorientierten Einrichtung im Gesundheitsbereich. Die hohe Qualität der medizinischen Versorgung wurde 1982 bestätigt, als das evangelische Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn wurde.

Das Geschichtsbüro erhielt 2002 den Auftrag, die Geschichte des evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach zu erforschen, zu schreiben, zu gestalten und zu drucken. Jede Kranken- hausgeschichte ist angesichts von häufigen Gesundheitsreformen und des hohen Tempos von medizinischen und technischen Innovationen eine große Herausforderung. Das Buch für das EVK bietet dabei nicht nur Einblicke in komplexe Themen rund um Gesundheitspolitik und medizinischen Fortschritt, sondern es macht vor allem deutlich, dass am Ende immer noch die Menschen, die im Krankenhaus arbeiten, für seine Qualität verantwortlich sind.

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