BOSCH Werk Homburg

50 Jahre BOSCH-Werk Homburg (1960–2010)

1944 lagerte die Bosch-Zentrale in Stuttgart einen Teil ihrer Produktion in die Gegend von Reutlingen aus, die dann nach Kriegsende zur französischen Besatzungszone gehörte. 1946 brachten die französischen Besatzungsbehörden die Bosch-Maschinen von Reutlingen nach Homburg und gründeten hier 1947 die Feintechnik AG. Nachdem die Firma auf das Saarland übergegangen war, das 1957 der Bundesrepublik angegliedert wurde, übernahm BOSCH Saarland 1960 die Feintechnik und brachte damit einen wichtigen Unternehmensteil wieder zurück zu Bosch. Nun setzte eine rasante Entwicklung ein, zu deren Höhepunkten der Beginn der bis heute wichtigen Reihenpumpen-Fertigung (1961), die Fertigung von Wegeventilen und Grauguss-Steuergeräten (1965), die Gründung der (Rexroth-) Bereiche Industriehydraulik (1973) und Pneumatik (1978), der Fertigungsbeginn von Verteilereinspritzpumpen (1980), Hubschiebepumpen (1994) und schließlich der Einstieg in die Common-Rail-Technologie (1996) gehören.

Nach 50 Jahren erfolgreicher Entwicklung ist BOSCH Homburg im Jahr 2010 mit 6.900 Mitarbeitern ein zentraler Standort des Geschäftsbereichs „Diesel Systems“ von BOSCH und zugleich einer der wichtigsten Industriebetriebe des Saarlands.

Das Geschichtsbüro hat für Bosch Homburg die Geschichte des Standorts recherchiert und Texte für ein modern gestaltetes Buch geliefert, dass im Herbst 2010 erschienen ist.

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