Bartels & Rieger

Die Atemschutz-Manufaktur. 150 Jahre Bartels & Rieger Atemschutztechnik (1861–2011)

Im Jahr 1861 gründete der Kölner Kaufmann Dietrich Friedrich Gercke in Barmen eine „Gummi-Waaren Fabrik“, deren einziger überlieferter Produktkatalog aus den 1860er Jahren mit medizinischen Instrumenten und Bedarfsartikeln aus Gummi, Metall und Glas heute noch beeindruckt. 1883 ging das Unternehmen in andere Hände über und firmierte nun als „Ohse & Monscheuer oHG“. 1912 kam die Firma in den Besitz von Carl Bartels und Fritz Rieger. Sie gaben dem Unternehmen seinen heutigen Namen und modernisierten es.

1917 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Köln, wo in den 1920er Jahren neben den medizinischen Artikeln auch selbst entwickelte Büroartikel verkauft wurden. 1938 führte das Unternehmen ein umfangreiches Programm von Krankenhauseinrichtungen, Ärzte-Bedarf, chirurgischen Instrumenten, Artikel für die Säuglings- und Krankenpflege, Gummiwaren für medizinische und technische Zwecke, Bruchbänder, Leibbinden, Gummistrümpfe, Senkfußeinlagen und Krankenmöbel, aber eben auch schon „Gasmasken, Staubmasken, Schutzbrillen“ und „Arbeiterschutzmaterial“. Nach Standorten am Mauritiussteinweg und in der Ehrenstraße war der Unternehmenssitz seit 1938 in der Gürzenichstraße, der 1944 durch Bombenangriffe zerstört wurde.

Seit 1991 befindet sich das Unternehmen in Ossendorf. Durch die Konzentration auf den Geschäftsbereich Atemschutztechnik und Arbeitsschutz hat sich Bartels & Rieger in der Branche einen hervorragenden Ruf erarbeitet und bewahrt bis heute als konzernfreies Familienunternehmen seine Unabhängigkeit.

Dorothée Bartels-Adenauer und Dr. Georg Adenauer haben das Geschichtsbüro beauftragt, die Geschichte des Unternehmens zu recherchieren, zu schreiben, zu gestalten und zu drucken. Im September 2011 ist das Buch im GeschichtsbüroVerlag erschienen.

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