BPW Bergische Achsen

125 Jahre BPW Bergische Achsen (1898-2023)

Transform Transport! Geschichte von Achsen und Mobilität
Die Produktion von Achsen hat im Bergischen und in der heutigen Region Oberberg bereits Tradition, als vier Männer 1898 in Wiehl die Bergische Patentachsenfabrik gründen. Als Kaufleute und Techniker verfügen sie über Kapital und Know-how, um eine stillgelegte Fabrik zu übernehmen und dort zu produzieren. Ihre Achsen für Ackerwagen, Kutschen und Lastwagen sind gefragt: Patentachsen laufen leicht und müssen nicht geschmiert werden. Mit Weiterentwicklungen wie der „Wiehler Patentachse“ und der NOKO-Achse festigt das Unternehmen seinen Ruf als Experte für Fahrwerke aller Art. Bis heute beschäftigen sich die Ingenieure der BPW-Gruppe (mit weltweit mehr als 6000 Mitarbeitern) mit der Konstruktion und Entwicklung aller Komponenten des Fahrwerks. Es bleibt das Ziel, den Fahrkomfort zu erhöhen und die Sicherheit zu optimieren. „Transform Transport!“ ist das Motto.
Seit Gustav Friedrich Kotz 1902 in das Unternehmen eintrat, ist BPW ein Familienunternehmen. Die Familie beauftragte das Geschichtsbüro, die Geschichte von Achsen und Fahrwerk zu schreiben. Ein 160 Seiten starkes Buch zeichnet fundiert ein Stück Mobilitätsgeschichte mit Know-how aus dem Bergischen nach. Der besondere Reiz des Buches liegt in eindrucksvollen historischen Bildern, unter anderem den Fotos der Kölner Industriefotografin Ruth Hallensleben (1898-1977).