Presseschau

Die Presse berichtet immer wieder über unsere Arbeit und über die vielfältigen Möglichkeiten des History Marketing. Ging es in den ersten Jahren oft darum, interessante Arbeitsmöglichkeiten für Historiker vorzustellen, hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt: Die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte tut jedem Unternehmen gut.

 

 

Fränkische Nachrichten | 13. April 2017

„Neues aus der Bücherecke“

„In dem optisch sehr gut aufgemachten Buch, mit zahlreichen Fotos und Illustrationen ausgestattet, beleuchtet Herausgeber Thomas Prüfer neben Leben und Wirken des Mönchs auch regionale und reichsgeschichtliche Hintergründe dieser wichtigen Epoche der Reformation. (..) Prüfer nimmt die Politik der europäischen Mächte und Roms in seinem umfassenden Werk ebenso in den Blick wie die Gegenreformation, die internationalen Konflikte jener Zeit und das Wirken weiterer Reformatoren jener Zeit.“

 

 

Cellesche Zeitung | 2. Februar 2017

Über „Martin Luther – Die Reformation“

„Thomas Prüfer blickt in ‚Martin Luther – Die Reformation‘ auf dieses weltverändernde Ereignis und seinen Hauptprotagonisten, gibt aber auch einen guten Überblick über die politischen Entwicklungen in ganz Europa zu dieser Zeit. (..) Prüfer und seine renommierten Co-Autoren beschäftigen sich mit allen wichtigen Aspekten der Reformation.“

 

 

Saarbrücker Zeitung | 25. Oktober 2016

„Eine Entscheidung im Schlafwagen: Saarländische Landesbank vor 75 Jahren gegründet – Eine Chronik zum Jubiläum.“

75 Jahre wird die Saar-LB in diesem Jahr alt. Am 1. Dezember 1941 wurde sie offiziell gegründet – nach Verhandlungen, die ihren Durchbruch auf einer Zugfahrt Ende Oktober hatten. Die Entscheidung zur Gründung der Landesbank Saar (Saar-LB) fiel in einem Schlafwagen – auf der Fahrt zwischen München und Saarbrücken in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1941. (..) Wenn eine Bank in Zeiten nationalsozialistischer Herrschaft gegründet wird, wirft das Fragen auf. Etwa ob sie direkt an der Finanzierung von NS-Verbrechen beteiligt war? Für die Jubiläumschronik sollten Historiker diese Zeit besonders genau untersuchen.“

 

 

Münchner Merkur | 18. Juli 2016

„125 Jahre IG Metall Bayern: Wie 160 Fabrikarbeiter Bayern veränderten.“

Heute vor 125 Jahren legten über hundert Fabrikarbeiter in München den Grundstein für die spätere IG Metall Bayern. Ein bislang unveröffentlichter Spitzelbericht der Polizei belegt: Statt Revolution war die Gründung ein zähes Ringen. Die Historiker Dirk Reder und Petra Recklies-Dahlmann haben in ihrem Kölner Geschichtsbüro alte Schriftsätze neu sortiert, Chroniken gesichtet und den Spitzelbericht der Gründungsveranstaltung ausgewertet. Die überraschende Entdeckung: Der frisch gewählte Vorsitzende der Münchner DMV-Niederlassung, ein Spengler namens Josef Urban, war wohl alles andere als ein Scharfmacher…“

 

Rheinische Post | 3. Mai 2016

„300 Jahre Duisburger Hafen. Ein reich bebildertes Geschichtsbuch.“

„Kapitel wie ‚Der Ausbau der Häfen in Ruhrort und Duisburg‘ oder ‚Der Zusammenschluss der Häfen‘ erzählen nicht nur trocken die Geschichte, immer wieder tauchen auch kleine Anekdoten von Wegbegleitern des Hafens auf. Zahlreiche Bilder und Porträts von Persönlichkeiten lockern das Buch ebenfalls auf. ‚Für jedes Kapitel haben wir Persönlichkeiten, die die Geschichte des Hafens prägen‘, erzählt Dirk Reder. Beispielsweise Franz Haniel oder Friedrich Harkort. Grafiken und Fotos sollen dem Leser ein noch eindrücklicheres Bild vermitteln, wie der Hafen damals ausgesehen und sich entwickelt hat. ‚Kapitel für Kapitel schildern die Autoren in spannenden Abschnitten nicht nur, wie sich der Hafen mit Standfestigkeit und Erneuerungskraft seinen Weg durch drei unglaubliche bewegte Jahrhunderte gebahnt und immer wieder die großen Herausforderungen der Zeit bewältigt hat‘, sagt Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

In den Berichten würden sich zugleich einige der bahnbrechenden Erfindungen widerspiegeln, aber auch Namen großer Unternehmen und Unternehmer, die Wirtschaftsgeschichte in diesem Land geschrieben haben, betont der Hafen-Chef. Minister Groschek zeigte sich begeistert von dem Buch: ‚Dadurch wird Geschichte erlebbar gemacht‘, sagte er.

Mit einem Grußwort sind Bundespräsident Joachim Gauck und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu finden. So schreibt Gauck: ‚Die anfänglichen mühsamen Fortschritte, die harte Arbeit, die Sternstunden unternehmerischen Geschicks und politischer Weltsicht: Das alles dokumentiert dieses Buch ebenso wie das dunkle Kapitel des Nationalsozialismus.‘ Ihn stimme die Lektüre des Jubiläumsbandes zuversichtlich, dass der Wandel weiterhin gelingen wird.’“

 

Der Westen | 2. Mai 2016

„Hafen-Jubiläum. 300 Jahre Duisburger Hafengeschichte in Buchform.“

„Die 300-jährige Geschichte habe begonnen mit einem ‚Doppelhafen‘, umriss Dirk Reder, Geschäftsführer des mit der Chronik beauftragten ‚Geschichtsbüros‘, die Anfänge der Duisburger Häfen.

Der Duisburger Hafen sei stets auch ‚Spiegel des Ruhrgebiets‘ gewesen, erläuterte Reder bei der Vorstellung der Chronik am Montag weiter. Wie die Ruhrwirtschaft mit Kohle und Stahl zur wichtigsten industriellen Landschaft Deutschlands wuchs, wuchs auch der Hafen. Bilder mit hunderten von Schiffen, die auf Beladung mit Kohle und Industriegütern warteten, illustrieren die Blütezeit von Montanindustrie im Verbund mit entsprechender Logistik. Zechensterben und Stahlkrise gehen auch am Hafen nicht spurlos vorüber, das Aus für die Krupp-Hütte in Rheinhausen ist indes zur Erfolgsgeschichte für den Hafen geworden unter der Überschrift ‚Logport‘, einem gelungenen Stück Strukturwandel.

Technische Neuerungen der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte sind ebenfalls in der Chronik nachzuvollziehen. Einer der prägenden Gestalten der Hafen- und Reviergeschichte, die in lesenswerten Porträts gewürdigt werden, ist neben Vincke, Harkort, Thyssen, Krupp oder Stinnes auch Franz Haniel , in dessen Werft im Herzen des Ruhrorter Hafenteils die ersten Rheindampfschiffe gebaut wurden. Mächtige Schubboote, die die Schleppschifffahrt ablösen, Container, die die weltweiten Transportketten erst ermöglichen – die Chronik lässt kaum Lücken.“

 

Rundschau Duisburg | 2. Mai 2016

„Duisburg: NRW-Verkehrsminister Groschek enthüllt Landmarke Leinpfad Ruhrort.“

„’Kapitel für Kapitel schildern die Autoren in spannenden Abschnitten nicht nur, wie sich der Hafen mit Standfestigkeit und Erneuerungskraft seinen Weg durch drei unglaublich bewegte Jahrhunderte gebahnt und immer wieder die großen Herausforderungen der Zeit bewältigt hat. In den Berichten spiegeln sich zugleich einige der bahnbrechenden Erfindungen wider, die unsere Welt verändert haben, als auch Namen großer Unternehmen und Unternehmer, die Wirtschaftsgeschichte in diesem Land geschrieben haben‘, betont Erich Staake. Sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link widmen dem Jubiläumsbuch ein Grußwort. Vom morgigen Tage an ist die Chronik im Handel erhältlich. Die Auseinandersetzung mit sowie die Aufarbeitung von 300 Jahren Hafengeschichte sind anspruchsvoll und zeitintensiv. Aus diesem Grund hat duisport bereits vor über einem Jahr das Kölner Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer beauftragt, die Hafengeschichte neu und lesergerecht aufzuarbeiten. Das umfangreiche Werk schildert in zehn Kapiteln die eindrucksvolle Entwicklung von den Anfängen des Hafens als unbefestigter Ankerplatz an der Mündung von Rhein und Ruhr bis hin zur führenden Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa. Dabei stehen vor allem auch zahlreiche Bilder und die Porträts von Persönlichkeiten im Vordergrund, die für die Entwicklung des Hafens besonders wichtig waren. Damit bekommt die Hafengeschichte ein Gesicht, die Leser können sich anhand eindrucksvoller Grafiken und Fotos ein Bild machen. Vergangenheit und Gegenwart der zentralen Industrieregion in Deutschland werden zugänglich und lebendig.“

 

Eifelzeitung | 29. Oktober 2015

„Heinrich Leopold Schoeller. Unternehmer aus Schleiden.“

„Wer einmal die Gelegenheit hat, sich das imposante Buch ‚Schoeller. Familien- und Firmengeschichte‘ mit seinen rund 450 DIN-A4-Seiten näher anzuschauen, der kann nur in schieres Staunen darüber geraten, in welcher Fülle und Dichte die Familie Schoeller seit Jahrhunderten vor allem im unternehmerischen Bereich Führungspersönlichkeiten hervorbringt. In dem 2013 vom Verband der Familie Schoeller e. V. (Düren) herausgegebenen Werk, dessen Untertitel ‚500 Jahre Unternehmerische Verantwortung‘ wahrlich keine Übertreibung ist, werden biographische Kerninformationen zu Hunderten von Mitgliedern dieser in der Eifel verwurzelten Familie präsentiert. Dabei wird deutlich, dass wichtige Kapitel der Wirtschaftsgeschichte nicht nur der Eifel, sondern sogar Europas maßgeblich von Schoeller-Persönlichkeiten gestaltet wurden.“

 

KH24.de | 17. Juni 2015

„Handelskammer-Chronik: Handelskammer präsentiert 350 Jahre Wirtschaftsgeschichte.“

„Die Handelskammer verdanke es im Wesentlichen dem Hauptautor, dem Historiker Dirk Reder vom Geschichtsbüro, dass solche fast vergessenen geschichtlichen Details ans Tageslicht gekommen seien. so Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz.“

 

DIE WELT | 18. Juni 2015

„‘Ein Buch, das Gewicht hat‘: Handelskammer feiert 350-jähriges Bestehen mit einer Chronik und einem Tag der offenen Tür.“

„Schmidt-Trenz lobte die Rechercheleistung des Autoren und seines Teams, das außer dem Bild auch ein Konvolut von Briefen Heuschs an seinen Sohn in Großbritannien ausfindig machen konnte. Hamburger Kaufmannsgeschichte verstreut in der Welt. Es sei ein Buch entstanden, das Gewicht hat, sagte Schmidt-Trenz angesichts der Größe und Schwere des Werkes treffend.

Reder, dessen Büro sich in einem Wettbewerb gegen drei Mitbewerber aus Hamburg durchsetzen konnte, hat innerhalb von eineinhalb Jahren die Geschichte der Handelskammer seit ihrer Gründung 1665 recherchiert und auf 256 Seiten aufgeschrieben und mit vielen Bildern versehen. „Das ist ein unglaublich langer Zeitraum“, sagte Reder, und natürlich habe er sich fokussieren müssen, um das Buch für eine breite Leserschaft leserlich zu gestalten.“

 

DER WESTEN | 31. Januar 2015

„Rundum-Versorger für Kliniken wird 100 Jahre“

„Heute vor 100 Jahren begann die wechselvolle Geschichte des Familienbetriebs Danz, in dem anfangs nur Mullbinden produziert wurden. Langsam und kontinuierlich sei das Unternehmen gewachsen, so die Geschäftsführerin. Zählte es anfangs knapp 20 Mitarbeiter, waren es im Jahr 1983 schon 56. Damals übernahmen ihr Ehemann Sebastian und sein Bruder Paul Benedikt Danz in vierter Generation die Geschäftsleitung. Heute beschäftigt das Unternehmen so viele Mitarbeiter, wie es Jahre auf dem Buckel hat – nämlich 100.“

Die größte deutsche Regionalzeitung WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), berichtet anlässlich des 100-jährigen Jubiläums über unseren Kunden NOBA Verbandmittel, für den wir ein schönes Buch recherchiert, geschrieben, gestaltet und gedruckt haben.

 

Stuttgarter Zeitung | 30. August 2014

„Interview mit Historiker zu WMF: Schwerste Krise war in den 70ern“

„Für einen Historiker kann das Wissen über die Geschichte aber auch dazu dienen, zu beruhigen. Es gab schon früher Krisen- und Umbruchsituationen, in denen die Sorge der Beschäftigten ähnlich groß gewesen ist, die aber überstanden wurden.“

Dr. Severin Roeseling gab der Stuttgarter Zeitung ein Interview anlässlich der Übernahme der WMF durch den US-Finanzinvestor KKR und dessen Ankündigung, die WMF von der Börse zu nehmen. 2003 hat das Geschichtsbüro ein reich illustriertes Buch zum 150-jährigen Jubiläum der Württembergischen Metallwerke geschrieben.“

 

Hamburger Wirtschaft | August 2014

„350. Kammergeburtstag. Auf Zeitreise.“

„Am Jubiläumslogo-Wettbewerb [zum 350-jährigen Jubiläum der Handelskammer Hamburg – Anm. d. Red.] haben sich elf Agenturen und Einzelpersonen beteiligt, die insgesamt 30 Entwürfe eingereicht haben. Gewonnen hat das Logo des Geschichtsbüros Reder, Roeseling & Prüfer aus Köln.“

 

fuldainfo | 28. Juli 2014

„125-jähriges Bestehen der Zement- und Kalkwerte Otterbein“

„Dankesworte richtete Müller insbesondere an seine Familie für die stetige Unterstützung sowie an seine derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und die Mitglieder des Unternehmensbeirats. Daneben dankte er dem „Geschichtsbüro Köln“ für die Konzeption der Chronik…“

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

 

PR Report | Dezember 2013

„Dr. Oetkers Firmengeschichte: Kalkulierte Offenheit“

„Vergangenheitsbewältigung als Strategie der Kommunikationsverhinderung. Das Kalkül mag aufgehen mit Blick auf das jeweils untersuchte Kapitel. Doch Unternehmensgeschichte endet nicht mit dem Jahr 1945. „Rüstungsexporte, Umweltverschmutzung, der Umgang mit Gastarbeitern oder die Frage nach Kinderarbeit in Entwicklungsländern – all das sind Aspekte, denen sich Unternehmen irgendwann zu stellen haben“, sagt Historiker Dirk Reder vom Kölner Geschichtsbüro. ‚Noch scheuen das viele.’“

 

DAS ARCHIV 2 | 2013

„Zukunft braucht Herkunft. History Marketing, ein neues Arbeitsfeld für Historiker und Kulturwissenschaftler.“

„Das Kölner ‚Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer’ gehört zu den größten Dienstleitern der Branche mit rund 20 Mitarbeitern, davon drei fest angestellten Projektleiterinnen. Als sich der promovierte Historiker Dirk Reder, der mehrere Jahre im Marketing bei Siemens tätig war, 1999 mit zwei Kollegen selbstständig machte, stieß man noch auf völliges Erstaunen angesichts des ungewöhnlichen Dienstleistungsangebots. Der erste große Auftrag kam vom IBENA Textilwerk Beckmann mit Sitz in Bocholt und Rhede: eine Publikation zum 175. Firmenjubiläum. Andere Kunden waren Rodenstock, Kali & Salz, ARAG und Melitta. Zum 90-jährigen Jubiläum von BRAUN recherchierte und schrieb das Büro eine Unternehmensgeschichte, erschienen im hauseigenen Geschichtsbüro Verlag. ‚Das Buch ist als kulturelles Artefakt von hohem Wert und Nachhaltigkeit immer noch unschlagbar, gerade für Unternehmen’, sagt Dirk Reder.“

 

Aachener Nachrichten, 30. Juli 2013

„500 Jahre die Stadt Düren mitgeprägt.“

„Die Familie Schoeller ist mit der Geschichte der Stadt Düren so eng verbunden wie kaum eine andere. […] Diese und eine beeindruckende Fülle weiterer Informationen sind jetzt zusammengetragen in einem opulenten, reich illustrierten Band „Schoeller. Familien- und Firmengeschichte. 500 Jahre unternehmerische Verantwortung“, der seit kurzem vorliegt. Das 450 Seiten starke Werk gibt nicht nur einen Überblick über die Familiengeschichte, sondern porträtiert auch die weitgefächerten Schoellerschen Unternehmungen. Jochen Schoeller, Ko-Autor und Mitglied des Familienvorstands, übergab jetzt mit seiner Frau Ina dem Dürener Stadtmuseum ein Exemplar dieses für die Stadtgeschichte eminent wichtigen Buches. Christel Kreutzer, die sich schon seit langem mit der Rolle der Unternehmerfamilien in Düren beschäftigt, und Bernd Hahne vom Stadtmuseum freuten sich sichtlich über dieses wertvolle Geschenk, das auch für die eigene Forschung wichtige Impulse geben wird.“

 

Münchner Merkur, 15. März 2013

„Bankhaus Sperrer feiert 100-jähriges Jubiläum“

„’Geld verdienen wird nicht einfacher‘, sagt Christian Sperrer. Er muss es wissen, schließlich führt er in der dritten Generation die Freisinger Privatbank, die von seinem Großvater am 1. Juli 1913 gegründet und von seinem Vater Hans zur heutigen Stärke geführt wurde.

Dabei ist die Sperrer-Bank etwas ganz Außergewöhnliches in der Bankenlandschaft: Gerade mal ‚eine Handvoll‘ inhabergeführte Privatbanken gibt es in Bayern, in Deutschland dürften es nicht mal 20 sein. […] Was 1913 mit zwei Mitarbeitern begann, ist inzwischen zu einer Universalbank mit 55 Mitarbeitern geworden, die derzeit eine Bilanzsumme von rund 230 Millionen Euro aufweist.“

 

trend. Das österreichische Wirtschaftsmagazin Februar 2013

„Ihr härtester Job“

„[…] Um mit dem Mythos aufzuräumen, er habe Unternehmen lediglich ausgehöhlt, ließ Liaunig deutsche Historiker nun ein Buch verfassen (‚Nachhaltige Sanierung in Österreich: Herbert Liaunig und die Auricon‘). Buchautorin Britta Stücker analysiert darin die diversen Sanierungsfälle der damals Auricon-Holding genannten Gruppe: ‚Wir versuchen in unserem Buch, nicht zu enthusiastisch daherzukommen, schon weil wir uns keine Lobhudelei vorwerfen lassen möchten. Daher waren uns auch die Unternehmenskennzahlen so wichtig – und die sind tatsächlich beeindruckend, belegen sie doch die Strategie einer nachhaltigen Sanierung bei gleichzeitig höchst profitablem Ergebnis für die Auricon-Aktionäre.‘ In ihrer Übersicht zeichnet Stücker dann auch die Sanierungserfolge nach: Das Eigenkapital der von Liaunig sanierten Unternehmen hatte sich im Laufe der Zeit vervielfacht. […]“

 

WIR FAMILIENUNTERNEHMER 01.13

„Familien brauchen Geschichte(n)“

„Gerade Familienunternehmen benötigen [..] eine professionelle und systematische Vermittlung ihrer Geschichte. Denn wie man sich bei der Beurteilung von Bonität heute auch nicht mehr auf das Hörensagen verlässt, sondern ein professionelles Rating fordert, so sollte auch die Unternehmensgeschichte nicht mehr nur sporadisch und zufällig weitergegeben werden, sondern professionell erforscht und lebendig erzählt. So erfährt die neue Generation, woher sie kommt und worauf sie sich einlässt: Höhen ebenso wie Tiefen, Fehlschläge ebenso wie Erfolgsfaktoren, die wichtigen Pionier- und Heldengeschichten, aber ebenso die kritischen Seiten. Nur dann ist eine Identifikation mit dem Unternehmen möglich, und nur dann funktioniert die Nachfolge.“

 

Banken+Partner, Zeitschrift für die Finanzwirtschaft 3/2012

„Marketing: Eine gute Unternehmenshistorie erklärt die Gegenwart“

„Es ist wie im wirklichen Leben: Wenn Sie möchten, dass andere Sie kennen lernen und Ihnen vertrauen, erzählen Sie Ihre Geschichte. Geschichtsverlust hingegen bedeutet Identitätsverlust.“

 

FAZ Hochschulanzeiger Mai 2011

„Geschichte studiert – und dann? Rechercheprofis mit dem Blick fürs Große und Ganze“

History Marketing? Den Begriff findet Dirk Reder ganz furchtbar. „Geschichte taugt schlecht für die Verkaufsförderung“, stellt der promovierte Historiker fest. Doch der Buchtitel war 2003 in der Welt, der Ausdruck setzte sich schlagartig durch. „Und damit war das Thema verankert.“ Grundsätzlich kann es auch Reder nur begrüßen, dass Unternehmen ihre Firmengeschichte zunehmend als Wert erkennen. „Es hat sich ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass die eigene Geschichte eine Ressource ist, die man erfolgreich für die Unternehmenskommunikation nutzen kann“, betont er. „Mit der Strategie, Vertrauen in ihre Produkte zu pflegen, verfolgen Unternehmen allerdings längerfristige, strukturelle Ziele.“ Die sich nicht nur an Kunden und Verbraucher richten, sondern auch nach innen, an die Mitarbeiter. Als Dirk Reder und Severin Roeseling Ende der Neunziger in Köln das Geschichtsbüro gründeten, betraten sie mit diesem Thema Neuland. Zeitgleich entstanden damals etliche Büros, auch in Karlsruhe, Hamburg oder Berlin, um Firmen bei der Herausgabe von Festschriften und Unternehmensgeschichten oder bei der Organisation von Jubiläen und Ausstellungen professionell zu begleiten. Viele von ihnen haben sich in der Branche längst etabliert. Dirk Reder arbeitet heute mit zwei Partnern zusammen, das Geschichtsbüro beschäftigt zwanzig Mitarbeiter. Die meisten von ihnen sind promovierte Historiker und Historikerinnen, die auf Werkvertragsbasis arbeiten. Drei festangestellte Projektleiterinnen waren selbst freie Autorinnen und haben im Laufe der Zeit eine leitende Funktion übernommen. „Für viele ist das eine Durchgangsstation, um wertvolle zusätzliche Qualifikationen zu erwerben“, stellt Reder fest. „Bei uns lernen sie Empathie für Unternehmen, zeiteffizientes Arbeiten und flottes Schreiben – für Absolventen ist das ein wichtiger Schritt.“
Gundula Achterhold

 

DIE ZEIT, 28. April 2011

„Geschichte als Ware: Die Firma zahlt“

„ … das ist die eine Seite des unternehmensgeschichtlichen Booms. Auf der anderen Seite stehen private Geschichtsagenturen. Rund 30 sind es bundesweit. Zu den bekanntesten zählen Facts & Files in Berlin und das Büro Reder, Roeseling & Prüfer in Köln.“

 

Südwestfalen Manager 10/2010

„Durchdachtes und gelungenes Medienfeuerwerk“

„Die Unternehmensgeschichte gibt Kunden und Mitarbeitern ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit“. Artikel über die Vorteile von „History Marketing“ gerade für mittelständische Unternehmen.

 

pr-magazin 1/2009

„250 Jahre MAN: Zurück in die Zukunft“

Die Jubiläumskampagne des Münchner Lkw-Bauers zog sich mehr als ein Jahr lang hin. Journalisten, Experten und Kommunikationswissenschaftler beurteilen die Kampagne zum 250. Jubiläum des Münchner Lastwagenbauers MAN als vorbildlich.

„MAN hat enorm viel aus dem Jubiläum gemacht und es medial vielfältig genutzt. Neben der umfangreichen wissenschaftlichen Firmengeschichte gab es weitere Publikationen, optisch beeindruckende Werbespots im Fernsehen, Zeitungsanzeigen, ein vielfältig genutztes Jubiläumslogo, Ausstellungen, einen inhaltsreichen Internetauftritt und mehr. Die mediale Vielfalt ist auf jeden Fall vorbildlich und hat für die History Communication von MAN sicher viel gebracht. Das beeindruckende Alter des Unternehmens, die Faszination, die von ihm ausgeht, und seine technischen Leistungen wurden mit diesem Medienfeuerwerk einem breiteren Publikum bekannt und das Image von MAN gepflegt. Und genau darum geht es ja bei der Kommunikation der Unternehmensgeschichte – nicht um einen verkauften Lkw mehr.”

Dirk Reder, Partner der auf History Communication spezialisierten Agentur Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer

 

pr-magazin 12/2008

„Unternehmensbücher. K+S: ‚Grasgrün, dick und aufwendig‘“

Das pr-magazin hat von Wirtschaftsjournalisten die Unternehmensgeschichten von Dax-Konzernen unter die Lupe nehmen lassen:

Christoph Hardt vom Düsseldorfer Handelsblatt setzt das Buch über K+S auf Platz 1 seiner Bewertung: „Grasgrün, dick und aufwendig kommt die Geschichte der K+S-Gruppe daher. Lange Jahre galt die einstige Kali und Salz als der große Langeweiler unter Deutschlands Unternehmen. Das Buch zeigt, dass das schon vor dem Einzug in den Dax ein Vorurteil war.“

Rainer Hank von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung setzt die K+S-Geschichte auf Platz 2 (hinter BMW und vor VW) und lobt: „Die Geschichte ist interessant aufbereitet, ansprechend präsentiert und bestens analysiert. Spannend zu lesen ist die parallele Entwicklung der Kaliindustrie in der DDR und der Bundesrepublik. Fazit: Ein Überraschungserfolg“.

Willy Theobald von der FTD lobt, die K+S „ein sperriges Thema wie Düngemittel lustvoll abhandelt.”

Professor Günther Bentele vom Lehrstuhl für Öffentlichkeitsarbeit/PR an der Universität Leipzig lobt die K+S-Geschichte als „sehr überzeugend“: „Eine gut gemachte und informative Unternehmensgeschichte mit soliden gesellschaftlichen Bezügen“.

 

pr-magazin 7/2007

„Deutsche Konzerne entdecken ihre Geschichte. PR-Profis nutzen die Unternehmenshistorie, um die Reputation und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu steigern.“

Mythen und Traditionen können ein Wettbewerbsvorteil sein – und befriedigen ein gesellschaftliches Bedürfnis.

Mehr als Marketing. Dirk Reder, Partner des Geschichtsbüros Reder, Roeseling & Prüfer spricht in diesem Zusammenhang lieber von „History Communication“: „Denn die Historie lässt sich für die gesamte externe und interne Kommunikation nutzen. Wenn Unternehmen sich nur auf das Marketing beschränken, bleiben sie weit hinter den Möglichkeiten ihrer Geschichte zurück.“

Wie man es im Kleinen machen kann, zeigt das Familienunternehmen Loesche, ein weltweit agierender Hersteller von Hartzerkleinerungsanlagen. Ihr 100-jähriges Firmenbestehen im vergangenen Jahr ließen die Düsseldorfer vom Geschichtsbüro in Köln begleiten: Der Dienstleister schrieb und produzierte ein Buch über die Firmengeschichte, verfasste Festreden für die Geschäftsführer, lieferte historische Texte für den Internetauftritt und produzierte zwei kurze Filme. Die gedruckte Fassung gab es in Englisch für die Kunden und in Deutsch speziell für die Mitarbeiter. „Ein Buch ist immer noch das wichtigste Medium für eine Firmengeschichte. Es genießt ein hohes kulturelles Ansehen und ist flexibel einsetzbar. Loesche wollte damit die Reputation bei seinen Kunden pflegen. Die deutsche Fassung soll die Mitarbeiterbindung stärken und neue Mitarbeiter mit dem Unternehmen bekannt machen“, berichtet Dirk Reder, Partner des Geschichtsbüros.

 

ProFirma. Das Wirtschaftsmagazin für den innovativen Mittelstand 10/2006

„Die Geschichte verleiht Unternehmen ein unverwechselbares Gesicht, Tradition signalisiert Beständigkeit und Vitalität.“

Wer History Marketing klug einsetzt, mehrt das Renommee bei Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit.
Von Martin Bell

„Klassischer Anlass ist das Firmenjubliäum, der 50., 100. oder 150. Geburtstag“, so Dirk Reder, der in Köln das Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer betreibt. Für Kunden wie Brillenhersteller Rodenstock oder Klöckner Stahlhandel produzieren die Rheinländer Bücher, Broschüren, Filme, stellen Ausstellungen und Archive auf die Beine. „Als Medium für Unternehmensgeschichte ist das Buch allerdings nach wie vor erste Wahl“, beobachtet Reder.

Geschichte für das Wir-Gefühl. Auch Kaiser-Elektro, Spezialist für Elektro-Installationstechnik aus Schalksmühle im nördlichen Sauerland entschied sich für einen schmucken Wälzer, mehr als 300 Seiten stark. Höhepunkt des Festjahres war eine Feier mit den 150 Mitarbeitern im Fertigteillager der Fabrik. Kollegen spielten auf der Bühne Stationen der Unternehmensgeschichte nach, während hinter ihnen alte Fotos und Filmaufnahmen an die Wand projiziert wurden. „Das Jubiläum hat das Wir-Gefühl gestärkt“, unterstreicht Burkhard Kaiser, Geschäftsführer der Familienfirma.

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Juli 2004

„Begegnungen: Der Historiker“

„Viele Unternehmen haben eine interessante Geschichte vorzuweisen, machen aber nichts daraus.” Dirk Reder, Gründer und Mitinhaber des Geschichtsbüros, eines auf Unternehmenshistorie spezialisierten Beratungshaues, sieht viel Potential brachliegen.

 

Creditreform CrefoNEWS Juli 2004

„Bewegte Zeiten. Eine Crefonews-Serie zum 125-jährigen Jubiläum unserer Unternehmensgruppe“

Die Creditreform-Historie oder „Wie man Geschichte lebendig macht“: Interview mit Dr. Dirk Reder vom Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer.

 

Deutschlandfunk 12.4.2004

„Marktnische Unternehmenschronist: Historiker schreiben Firmengeschichten“

„Immer mehr Unternehmer erkennen, was eine eigene und traditionsreiche Firmenhistorie an Kundenwirkung entwickeln kann und lassen sie von professionellen Historikern schreiben. Für einige Tausend Euro erforschen spezialisierte Firmenbiographen wissenschaftlich korrekt Unternehmensgeschichten und stellen sie gleichzeitig verständlich und spannend dar.“

 

W & V (Werben & Verkaufen) 48/2003

„PR aus dem Archiv.”

„Die Last der Geschichte drückt die deutsche Wirtschaft. Doch in den Firmenarchiven findet sich nicht nur Material über Zwangsarbeit. Unter dem Stichwort ‚History Marketing‘ lässt sich die Vergangenheit in die Kommunikation einbinden.”

 

Handelsblatt 2. Juni 2003

„Auch kleinere Unternehmen entdecken ihre Geschichte
Jubiläum oder PR-Kampagne: Unternehmenshistorien haben Konjunktur”

„Ein rundes Firmenjubiläum, der Geburtstag des Firmengründers oder eine neue Marketingkampagne sind für immer mehr Unternehmen ein Anlass, ihre Geschichte schreiben zu lassen.

Seit Dirk Reder 1999 in Köln das Geschichtsbüro gegründet hat, lässt er sich diese Anlässe nicht mehr entgehen. Wenn sie den Auftrag bekommen, tauchen Reder und seine Partner Severin Roeseling und Thomas Prüfer in Unternehmensarchive, Geschäftsberichte und Behördenakten ein.

Die Nachfrage unter den mittelständischen Unternehmen wächst. 2002 gehörten der Brillenhersteller Rodenstock und der Besteckproduzent WMF zu den Kunden des Geschichtsbüros. ‚Im Rahmen der Corporate-Identity- Welle haben viele Unternehmen gemerkt, dass ihre Geschichte ein ganz wichtiger Bestandteil ihrer Identität ist‘, sagt Reder.”

 

Event Partner. Fachmagazin für Event-Marketing 5/2003

„Unternehmensgeschichte als Event. Vom History Marketing zum History Event.“

Wenn es um Unternehmensgeschichte geht, sind die drei promovierten Historiker Dirk Reder, Severin Roeseling und Thomas Prüfer in ihrem Element: Mit handwerklichem Können und einem ausgeprägten Sinn für spannende Geschichten durchforschen sie die Quellen und fördern Material zu Tage, aus dem Event-Agenturen spannende Ereignisse und unvergessliche Bilder machen können.

„Das ist der Kern“, erläutert Severin Roeseling vom Geschichtsbüro: „Geschichte ist nämlich gar nicht langweilig. Sie ist spannend und überraschend. Geschichte macht aus einer austauschbaren Firma ein unverwechselbares Unternehmen, dem man vertraut, weil man es kennt.“ Bestimmte Unternehmenseigenschaften ließen sich am überzeugendsten über die Firmen­geschichte vermitteln: Ideenreichtum, Kompetenz, Qualität, Erfahrung, Verlässlichkeit, Beständigkeit, Innovationskraft, Leistungsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und Solidität.

Da immer mehr Unternehmen mit Stolz auf ihre lange Geschichte verweisen und sie als Teil ihrer ‚Corporate Identity‘ pflegen und darstellen, hat sich in den letzten fünf Jahre ein kleine Branche spezialisierter Dienstleister entwickelt, die Unternehmensgeschichte wissenschaftlich korrekt erforschen und gleichzeitig verständlich und spannend darstellen können.

 

P+G Februar 2003

„Eine eindrucksvolle Zeitenreise“

Zum WMF-Jubiläum gibt es – nicht anders zu erwarten – ein Jubiläumsbuch: 150 Jahre WMF. Als P+G zum ersten Mal die Druckfahnen blättern durfte und das Volumen sah, war der erste Gedanke: Ach, Du meine Güte! Aber wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen, dann ist es eine angenehme Überraschung. Da startet man eine Zeitenreise, kurzweilig geschrieben, wo angemessen, nachdenklich, wenn die geschichtlichen Rahmenbedingungen alles andere als positiv waren. Und informativ in einem Stück.

 

GastroinfoPortal 01/2003

„Jubiläums-Sonderschau in der Galleria Nord“

Geislingen/Steige. Anlässlich des WMF-Jubiläums wird auf der Ambiente 2003 in der Galleria Nord „open house” sein. Auf 400 Quadratmetern, die bewusst offen gestaltet einladen zum Durchwandern und Entdecken, zeigt die WMF-Sonderschau „ErfolgsFormen” im Spektrum zwischen geschichtlicher Entwicklung und brandneuen Produkten, die das Jubiläumsjahr voller Innovationskraft einläuten.

Das dominante Wort: Erfolg. Den kann die WMF – in ihrer 150jährigen Geschichte eindrucksvoll belegbar – präsentieren. Innovative Produkte, Designanspruch, ein Markenbild, dessen Bekanntheitsgrad außer Frage steht – da gibt es vieles zu sehen und zu zeigen. Mit einer Zeittafel startet das Kapitel „ErfolgsGeschichte”. Da sind historische Produkte zu sehen, da werden Geschichten zu Produkten erzählt; der Brückenschlag von der Gründerzeit bis heute. Weiter geht`s mit den „ErfolgsProdukten” von gestern bis heute. Man stelle sich vor: Es gibt WMF-Produkte, die seit den 50er Jahren ununterbrochen produziert werden – und noch heute am Markt erfolgreich sind. „Max und Moritz” zum Beispiel, die von Wilhelm Wagenfeld entworfenen Salz- und Pfefferstreuer. Aber die „ErfolgsProdukte” zeigen auch, dass die WMF maßgeblich zur „Demokratisierung des Designs” beigetragen hat. Weil Funktionalität und Form in langlebige Produkte umgesetzt wurden – und für jedermann erschwinglich. Eine Unternehmensstrategie, die bis heute Gültigkeit hat.

Wenn live auf einer Messe ein neues Besteck-Projekt vorgestellt wird, dann ist das ein Highlight. Und dass die WMF das zu ihrem 150. Geburtstag möglich macht, zeigt die Kraft, die hinter den drei Buchstaben steht. Mit dem Thema „ErfolgsProjekte”: Hier können die „Ambiente”-Besucher ihr persönliches Jubiläums-Besteckteil mitnehmen – als wörtlich zu nehmenden greifbaren Beleg für technisches Know-how, das mit Innovationskraft und der Freude an genussvoller Esskultur Hand in Hand geht.
„ErfolgsMaterial” heißt der Themenkreis, der sich dem Cromargan® widmet – der speziellen Edelstahllegierung, die die WMF als erstes Unternehmen zur Herstellung von Kochgeschirr und Haushaltsgeräten verarbeitete und die seit ihrer Markteinführung Millionen von Verbrauchern durch Alltagstauglichkeit und Funktionalität begeistert. Dass nicht nur im privaten Haushalt Qualität, Funktion und Design für Erfolgsgeschichten sorgte, das zeigen beispielhaft präsentiert WMF-Kunden aus der Welt der Gastronomie.

Die WMF hat im Laufe ihrer Geschichte große „Objekt-Geschäfte” realisiert. Sechs ausgewählte Beispiele verdeutlichen die Kompetenz auf nationaler und internationaler Ebene eindrucksvoll: vom IGE über das Luxus-Hotel Adlon bis hin zum Kreuzfahrtschiff. Dass sich die WMF einmal mehr mit einem neuen Projekt der Lust aufs Kochen und Genießen widmet, überrascht nicht. Aber das Projekt, das auf der Ambiente präsentiert wird, wird überraschen und gibt der Welt der Küche eine neue Dimension. Das wird die Welt des Kochens verändern. Gespannt? Zu Recht!

 

Die Geschäftsidee 1/2002

„Firmenbiograf: ‚Jedermann kann Geschichte machen. Nur ein großer Mensch kann sie schreiben.‘ (Oscar Wilde)“

Die eigene Geschichte muss kein lästiges Erbe sein, sondern stellt – bei entsprechender Aufbereitung und Darstellung – einen nicht zu unterschätzenden Erfolgsfaktor dar. Firmenbiografen unterscheiden sich durch fachliche Kompetenz und gründliche Recherche von herkömmlichen PR-Agenturen.

Unternehmensgeschichten schaffen Vertrauen und ermöglichen eine Orientierung im Zeitalter von „Elefantenhochzeiten” und Globalisierung. Auch Dirk Reder sammelte nach Studium und Promotion in Köln zunächst einige Jahre lang betriebliche Erfahrungen als Marketing-Mitarbeiter bei Siemens, ehe er sich 1999 als Geschichtsschreiber selbständig machte.

 

DIE ZEIT 15/2001

„Geschichte gegen Stundenlohn. Jubiläumsschriften gefällig? Historiker bieten ihre Dienste an“

Der Historiker aus Köln bietet einen ganz besonderen „Komplettservice” an: Reder recherchiert und schreibt Unternehmensgeschichten. Er treibt Fotos auf, kümmert sich um Grafik, Layout und Druck. Wer mehrere zehntausend Mark hinblättern kann, bekommt die fertig gebundene Festschrift in einer dreistelligen Auflage direkt nach Hause geliefert. „Gut geschriebene Firmengeschichte ist besser als jede PR“, sagt Reder. „Vor allem traditionsbewusste Unternehmer und Nachkommen alter, wohlhabender Familien interessieren sich dafür.“