Klöpferholz GmbH & Co. KG, Garching
„Ich war entschlossen, den Holzhandel anzufangen …“ (Arbeitstitel)
Die Unternehmensgeschichte des Holzgroßhandels Klöpfer & Königer (1866 – 2011)
Im Jahr 1865 gibt der 1840 als Sohn einer Kleinbauernfamilie geborene Johann Christian Köpfer seine Position als Gutsverwalter auf und gründet in München einen Holzhandel. Er kauft von Sägewerken in Oberbayern Holz und verkauft es an Holzhändler, Möbelfabriken und Baumeister in Stuttgart und Heilbronn. Zur Weltausstellung 1873 in Wien versorgt er die Aussteller mit Rundholz aus dem Bayerischen Wald und knüpft erste Kontakte nach Österreich. 1874 entsteht „Klöpfer & Königer“, das bereits 1913 zu den wichtigen bayerischen Holzgroßhändlern gehört. Klöpfer & Königer besitzt Säge- und Imprägnierwerke und exportiert Holz nach Holland, Italien, Frankreich und die Schweiz.
Die nächsten drei Generationen der Familie entwickelten – über dramatische Krisen und Einschnitte hinweg – „Klöpferholz“ zu einem führenden Unternehmen seiner Branche. Heute ist Klöpferholz ein überregional tätiger Holzgroßhändler mit 23 Standorten und ein führender Holz-Importeur in Deutschland. Klöpferholz bedient bundesweit 15.000 Kunden im Handwerk und führt die Sortimente von 1.000 Qualitätslieferanten. Im NetzwerkHolz koordiniert Klöpferholz Materialien und Produkte, Anwendungstechnik und -ideen, Logistik und Finanzierung und vor allem die Qualifizierung.
Die Geschichte von Klöpfer & Königer ist zugleich ein Spiegel der bayerischen Wirtschaftsgeschichte, nicht zuletzt, weil viele Mitglieder der Familie Kloepfer wichtige Positionen in regionalen Institutionen und in den Branchenverbänden bekleideten.
Das Unternehmen hat das Geschichtsbüro angesichts eines bevorstehenden Generationswechsels beauftragt, seine Geschichte auf breiter Quellenbasis gründlich zu erforschen und darzustellen.
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