Gebr. Becker, Wuppertal

125 Jahre Gebr. Becker Vakuumtechnik (1885–2010), Wuppertal

Am 13. Juni 1885 gründen die beiden Brüder Otto und Robert Becker in Barmen die „Maschinenfabrik Gebr. Becker“. Mit zunächst vier Mitarbeitern beliefern sie die blühende Chemie- und Textilindustrie im Tal der Wupper sowie den Bergbau mit den unterschiedlichsten Maschinen.
Mit dem Ingenieur Otto Becker konzentriert sich schon die zweite Generation seit 1915 auf die Bereiche Vakuum und Druckluft. Mit erfolgreichen Erfindungen und Patenten bringt er sein Unternehmen voran. Da Becker bereits seit 1928 Sogpumpen für Flugzeuginstrumente entwickelt und produziert, wird es seit 1939 Teil der Kriegswirtschaft. Die Folgen sind nach 1945 Produktionsverbot und Demontage. Als „Gebläse- und Pumpenbau GmbH“ geht es 1947 weiter.
Die dritte Generation (Hansjürgen Becker) baut seit 1951 ein modernes internationales Vertriebsnetz auf und entwickelt ölfrei arbeitende Rotations- und Seitenkanalverdichter. Einen Meilenstein markiert 1971 das neue Werk in Nächstebreek, Becker-Stammsitz bis heute. Seit 1975 durchläuft das Unternehmen einen ersten Internationalisierungsprozess. Gleichzeitig werden die Produkte kontinuierlich modernisiert und neuesten Technologien und Einsatzbereichen angepasst (Elektronik, intelligente Antriebstechnik, Laser, Inselfertigung, „Generation X“ usw.).
Seit 1990 treibt Martin Becker als vierte Generation die Globalisierung des Unternehmens weiter voran, bleibt aber mit den Standorten Apolda, Rutesheim und Wuppertal auch Deutschland treu.

Die Familie Becker hat das Geschichtsbüro beauftragt, die Geschichte der Firma zu recherchieren, zu schreiben, zu gestalten und zu drucken. Das Buch (Umfang: rund 100 Seiten) erscheint Ende 2010.



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